Garanto meldet bei der Definition der Stellenbeschriebe seinen Mitsprachewunsch an
Die Eingaben der Mitglieder an Garanto, die überregional relevant sind, bringt Garanto regelmässig auf den Tisch der BAZG-Geschäftsleitung. Im Februar standen sowohl die Quartalsaussprache mit dem Direktor Pascal Lüthi als auch der Austausch mit dem Chef DB OP Cédric Doleyres an, um Fragen aus Personalsicht zu klären.
Die Einreihung der neuen Stellenprofile bereitet Garanto Sorgen
Mit dem Direktor besprach Garanto unter anderem, wie das BAZG die von Parlament und Bundesrat beauftragten Sparmassnahmen angehen könnte. Am wichtigsten war jedoch eine Verständigung bezüglich der Lohneinreihung der neuen Stellenprofile Sachbearbeiter und Mitarbeiter Zoll. Garanto will künftig involviert werden in der Ausarbeitung der Stellenbeschriebe, bevor sie ans EPA gelangen für die Lohneinreihung. Im Fall der genannten Stellenprofile hat das BAZG bestätigt, die Beschriebe bereits ans EPA übermittelt zu haben.
Die Kommission Gesundheit und Diversity wurde vom BAZG neu strukturiert. In dieser neuen Strukturierung setzt sich auch neuerdings eine Personalkommission zusammen. Im Vorschlag des BAZG war eine ungleiche Verteilung der Vertretung zwischen BAZG und Gewerkschaften vorgesehen. Garanto hat sich für eine paritätische Zusammensetzung eingesetzt.
Allegra für Angestellte im Aufgabenvollzug: Klärung verlangt
Von Cédric Doleyres verlangte Garanto eine Aufklärung darüber, warum manche Angestellte im Aufgabenvollzug (AV) Allegra nicht absolvieren oder beenden können. Doleyres erläuterte, dass nur jene Allegra machen sollen, die diese Ausbildung anschliessend auch in der Praxis einsetzen. Im AV sei dies nicht der Fall. Wer jedoch vom AV ins Operative wechselt oder in einer Personalunion zweier Profile auch operative Aufgaben erledigt, wird Allegra absolvieren dürfen.
Garanto fordert jedoch klare Regeln und eine klare Kommunikation, zumal in den letzten Monaten einige Mitglieder beklagt haben, dass sie Allegra nicht absolvieren oder beenden können.
Region Genf: Anträge aus der Regional- und Lokalebene eingereicht
Zudem war am Flughafen Genf eine Frage zu den Einsatzregeln aufgetaucht: Der Chef Lokalebene hatte vorgeschlagen, die Kontrollen erster Linie aus Effizienzgründen auch allein absolvieren zu lassen, zumal die Orte (meist Kabinen) die Sicherheit sichern würden. Man könnte situativ immer noch die zweite Linie intervenieren lassen, sollte eine gründlichere Kontrolle nötig sein. Cédric Doleyres stellte in Aussicht, dass der Vorschlag in einer künftigen GL-Sitzung des DB OP diskutiert werden soll.
Zudem bedankte sich Garanto, dass Genf neue Mitarbeiter bekommt, was aber die Frage aufwirft, ob die Infrastruktur anzupassen sei. Weiter fragte Garanto auf Bitten des Chefs LE GEA Claude Guélat nach, ob es möglich sei, die Passkontrolle am Genfer Flughafen für Jugendliche unter 16 Jahren zu automatisieren, was Doleyres verneinte. Dies sei wegen der heiklen Handhabung der allein reisenden schutzbedürftigen Jugendlichen nicht möglich.
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